Die besten Road Trips der Welt: 9 Abenteuer, die die Fahrt lohnen
Lass dich von 9 der besten Road Trips der Welt inspirieren, von der Garden Route in Südafrika bis zur Ringstraße in Island, mit eindrucksvollen Landschaften, lokaler Kultur und Tierbeobachtungen unterwegs.
Wenn du nur in eine Stadt fliegst und wieder zurück, siehst du wahrscheinlich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ein Road Trip zeigt dir dagegen mehr als die Touristenorte und bringt dich unter Einheimische.
Siehst du ein Schild, das dich neugierig macht, nimm den Umweg und schau es dir an. Road Trips sind ideal für Reisende mit Abenteuerlust.
Wir haben Reiseblogger gebeten, ihre besten Road Trips mit uns zu teilen. Ihre Erfahrungsberichte stammen aus dem Jahr 2017, Entfernungen und praktische Angaben haben wir im Oktober 2026 aktualisiert.
Die Antworten kamen von Bloggern aus aller Welt, mit Road Trips unter anderem in Südafrika, Schottland, Marokko und der Schweiz.
Diese Road Trips bieten spektakuläre Landschaften, viele Aktivitäten in der Natur und gute Chancen, Wildtiere zu sehen.
Wenn du also Inspiration für deinen nächsten Urlaub suchst, findest du hier die besten Road Trips der Welt.
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Linksverkehr: In Südafrika, Großbritannien (also auch auf der North Coast 500), Pakistan und Namibia fährst du links. Mietwagen sind dort oft Schaltwagen, Automatik solltest du früh reservieren
- Führerschein: In Island, Norwegen, der Schweiz und Großbritannien reicht dein EU-Kartenführerschein oder der Schweizer Führerschein. Für Südafrika, Namibia, Marokko, Pakistan und die USA nimm sicherheitshalber zusätzlich einen Internationalen Führerschein mit
- Einreise: Für Großbritannien brauchst du seit 2025 vorab eine elektronische Reisegenehmigung (ETA), für die USA eine ESTA und für Pakistan ein Visum, das du online beantragst. Prüfe die aktuellen Bestimmungen beim Auswärtigen Amt, beim österreichischen Außenministerium oder beim EDA
- Anreise: Island, Norwegen, Schottland und Marokko erreichst du nonstop von vielen Flughäfen im DACH-Raum, die Schweiz sogar mit dem eigenen Auto oder dem Zug. Nach Windhoek in Namibia gibt es Nonstop-Flüge ab Frankfurt
1. Garden Route, Südafrika

2017 war ein großartiges Jahr für mich, aber mein mit Abstand größtes Abenteuer war die Fahrt über die Garden Route in Südafrika.
Eigentlich hatte ich Südafrika in diesem Jahr gar nicht geplant, doch eine Mischung aus Spontaneität und günstigen Flügen brachte mich diesen Sommer in ein Land, das ich schon lange besuchen wollte.
Neben Johannesburg, einer Safari und ein paar Tagen in Kapstadt war die Garden Route ein großer Grund für meine Reise.
Die Garden Route ist ein rund 300 Kilometer langer Abschnitt der Südküste Südafrikas, den man meist von Mossel Bay im Westen bis Storms River im Osten fährt.
Im Vergleich zu vielen anderen Fernstraßen (der Route 66 zum Beispiel) ist die Garden Route eine eher kurze Strecke, aber sie ist enorm vielfältig, was Tierwelt, Landschaft und Aktivitäten angeht.
Entlang der Garden Route leben unter anderem Paviane, Elefanten, Schildkröten, Haie, Wale und Strauße.
Manche dieser Tiere (etwa Haie) siehst du am besten auf einer organisierten Tour, andere (etwa Schildkröten und Paviane) tauchen oft einfach am Straßenrand auf.
Wale habe ich am Ende sowohl spontan von der Küste aus als auch auf einer Tour gesehen. Ich war froh, die Tour gebucht zu haben, falls es von der Küste aus nicht geklappt hätte.
Neben der vielfältigen Tierwelt bietet die Garden Route auch eine große Auswahl an Aktivitäten in der Natur.
Dazu gehören Bungeespringen, Ziplining, Haitauchen, Wildwasser-Rafting, Kajakfahren, Canyoning, Wandern, Mountainbiken und Gleitschirmfliegen.
Durch diese Mischung aus Tierwelt und Aktivitäten wird es dir auf der Garden Route nie langweilig.
Ich war zwei Wochen dort unterwegs und hätte locker noch eine Woche dranhängen können. Wenn du dein nächstes großes Abenteuer suchst, fahr die Garden Route in Südafrika.
James von Worldwide Shopping Guide
2. North Coast 500, Schottland

2017 hatten wir viele tolle Abenteuer, aber eines unserer liebsten war definitiv die North Coast 500 in Schottland.
Die North Coast 500 ist Schottlands Antwort auf die berühmte „Route 66“: 830 Kilometer (516 Meilen) Panoramastrecke.
Traditionell beginnt die Route in Inverness im Nordosten. Von dort geht es in die nördlichen Highlands, vorbei an steilen Klippen, unwirklich schönen Stränden mit türkisem Wasser und kurvigen Straßen.
Neben der Landschaft findest du unterwegs viele Whisky-Destillerien, Brauereien, Restaurants und Burgen!
Auch Wildtiere gibt es reichlich. Ein paar tausend Schafe und einige Highland-Rinder siehst du garantiert, und mit etwas Glück sogar Rothirsche und Hirschkühe.
Wir waren im Dezember unterwegs. Für die gesamte Route haben wir acht Tage gebraucht, ich würde aber mindestens zehn Tage einplanen.
Wir haben etwa alle zehn Minuten für Fotos angehalten, so schön ist die Strecke. Keiner von uns hätte gedacht, dass Schottland landschaftlich so viel zu bieten hat.
Wir dachten, das Land bestehe vor allem aus alten Burgen und vielen Schafen. Genau deshalb solltest du dir einen Road Trip auf der North Coast 500 nicht entgehen lassen!
Unsere liebsten Stopps waren die Hirsche im Reraig Forest, eine Mountainbike-Tour durch die Heide bei Invershin und ein Besuch der Smoo Cave bei Durness.
Wenn du in der Hochsaison (April bis September) fährst, buche rechtzeitig. Die Route ist sehr beliebt!
Tipp: Bei Goboony kannst du für deinen Road Trip auf der North Coast 500 ein Wohnmobil direkt bei privaten Vermietern vor Ort mieten. Mehr Infos findest du hier: Wohnmobil mieten in Großbritannien.
Natasha & Cameron von The World Pursuit Travel
3. Marokko

Ich habe Glück: Ich reise schon seit meiner Kindheit nach Marokko. Aus irgendeinem Grund nimmt das Land einen großen Platz in meinen Kindheitserinnerungen ein.
Ich vermute sogar, dass ich seltener dort war, als ich glaube … Meine Eltern hatten dort Freunde und sind immer wieder hingefahren.
So entstand für mich ein Schatz an wunderbaren Erinnerungen, voller Freunde, exotischem Essen und schöner Landschaft.
Bis heute hat Marokko diesen besonderen Reiz. 2017 wurde Marokko mein größtes Abenteuer. Einen meiner besten Road Trips habe ich mit meinem Vater gemacht, der das Land noch besser kennt als ich.
Der erste Abschnitt war eine Rundreise ab Tanger durch das Rif-Gebirge nach Tetouan und Chefchaouen, der „blauen Perle“ …
Bei der Zeit, die wir hatten, war ein eigenes Auto die beste Lösung.
Ich empfehle, das Auto bei einem bekannten internationalen Autovermieter zu buchen, denn ich habe von Betrugsfällen bei lokalen Anbietern gehört. Ein paar Überraschungen gab es natürlich trotzdem, aber nichts, was wir nicht lösen konnten.
Wir haben nicht genau das Auto bekommen, das wir wollten, der Tank war fast leer und das Auto staubig. Letzteres war kein Problem, so sahen wir eher wie Einheimische und weniger wie Touristen aus!
Das Autofahren in Marokko fand ich einfacher als erwartet. Die Straßen sind deutlich besser als früher, es gibt weniger heruntergekommene Fahrzeuge, und die Verkehrsregeln werden besser eingehalten.
Entlang der Straßen ist viel Polizei unterwegs, was wir eher beruhigend fanden.
Trotzdem geht es auf den Straßen recht forsch zu, und du musst sehr aufmerksam sein. Tanke außerdem besser bei internationalen Marken.

Mit dem Auto konnten wir das Land frei, nach unseren eigenen Vorstellungen und in unserem Tempo erkunden.
Die Küste im Norden Marokkos hat eine dramatische Landschaft und interessante historische Orte.
Weil die Entfernungen nicht allzu groß sind, kommst du leicht von der Küste in die Berge, was deinem Road Trip viel Abwechslung gibt.
In Tetouan und Chefchaouen haben wir das Auto auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt, wo jemand darauf aufpasste.
Mein letzter Tipp: Besorg dir eine lokale SIM-Karte, damit du Google Maps nutzen kannst. Auch das hat bei uns sehr gut funktioniert.
Marokkos Städte sind faszinierend, aber die Landschaft auf einem Road Trip zu erleben, solltest du dir nicht entgehen lassen.
Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen und guter Vorbereitung ist ein Road Trip durch Marokko für alle machbar und wird zu einem Höhepunkt deiner Reise!
Delphone von Lester Lost
4. Karakoram Highway

Einst war sie eine wichtige Route der Seidenstraße, auf der Tausende Händler, Zivilisationen und Imperien unterwegs waren. Heute gehört sie zu den besten Road Trips der Welt, denn der Karakoram Highway führt durch die drei höchsten Gebirge der Erde: den Himalaya, den Karakorum und den Hindukusch.
Es ist wohl der einzige Ort der Welt, an dem du vom Autofenster aus auf einen Achttausender blicken kannst.
Die Strecke verbindet Pakistan mit dem äußersten Westen Chinas, von Islamabad bis in die uigurische Stadt Kashgar (Xinjiang). Diese 1.300 Kilometer voller Landschaften und kultureller Kontraste führen über eine der höchsten asphaltierten Straßen der Welt, mit rund 4.700 Metern über dem Meer am Khunjerab-Pass, der Grenze zwischen Pakistan und China und dem höchsten asphaltierten Grenzübergang der Welt.

Wegen der extremen Bedingungen, unter denen er gebaut wurde, nennt man den Karakoram Highway oft das achte Weltwunder. Das ist einer der Gründe, warum er seit Jahrzehnten Reisende aus aller Welt anzieht, die sich die Fahrt oder das Trampen entlang dieser Ingenieursleistung nicht entgehen lassen wollen.
Aber das ist noch nicht alles. Der Highway, offiziell Chinesisch-Pakistanischer Freundschaftshighway genannt, ist auch Heimat vieler Kulturen und Volksgruppen: von den Tadschiken in Tashkurgan über die Ismailiten im Hunza-Tal bis zu den Uiguren in Xinjiang.
Der Karakoram Highway gehört auf die Wunschliste aller, die gern abenteuerlich reisen. Prüfe vor der Reise die aktuellen Reisehinweise, denn die Lage in Teilen Nordpakistans ändert sich oft.
Joan von Against The Compass
5. Schweiz

Mein größtes Reiseabenteuer 2017 war wohl meine fünfwöchige Auto- und Zugreise durch die Schweiz, mit meinem kleinen Hund.
Obwohl ich jedes Jahr in die Schweiz reise, oft für mehrere Wochen, war diese Reise etwas Besonderes.
Fünf Wochen Road Trip durch die Schweiz sind schon ein Abenteuer für sich. Ein Tag wird mir aber besonders in Erinnerung bleiben: der Tag, an dem ich wandern war und eine Kuh mir Probleme machen wollte!
Obwohl ich meine Aktivitäten nach dem Wetterbericht planen wollte, war ich an einem nebligen Tag auf der Ebenalp im Kanton Appenzell Innerrhoden.
Der Nebel auf der Ebenalp, wo das berühmte Berggasthaus Aescher an der Felswand klebt, war hartnäckig und wollte sich einfach nicht verziehen.
Weil wir das Gasthaus an der Felswand im dichten Nebel nicht sehen konnten, sind wir, ein paar Freunde, mein Hund und ich, wieder abgestiegen.
Unterwegs klarte es zwar größtenteils auf, aber es war immer noch neblig, und wir konnten nur ein paar Meter weit sehen. Umso überraschter waren wir, als plötzlich eine Kuh mitten auf dem Wanderweg lag!

Der schmale Weg war wohl nicht für Menschen und Kühe gleichzeitig gemacht, schon gar nicht bei Nebel, Nässe und mit einem kleinen Hund, der sich mit jedem anlegt, der seinen Weg kreuzt.
Schnell war klar, dass die Kuh sich nicht bewegen wollte, und für einige Momente setzte mein Herz aus. Kühe können ganz schön furchteinflößend sein (oder bilde ich mir das nur ein?)!
Die Kuh wollte uns nicht in Ruhe vorbeilassen, starrte uns mit riesigen, wilden Augen an … und machte dabei unheimliche Geräusche.
Da die Kuh vermutlich besser wandern konnte als ich, wusste ich, dass wir diesen Kampf nicht gewinnen würden … Aber wieder hinaufsteigen konnte ich auch nicht, also musste ich irgendwie an ihr vorbei.
Schließlich habe ich meinen dreckigen Hund geschnappt und bin langsam an der Kuh vorbeigegangen.
Zum Glück ließ uns die Kuh dann in Ruhe, und ich war mehr als froh, dass wir heil wieder beim Auto ankamen!
Arzo von Arzo Travel
6. Route 66, USA

Die Route 66 ist der klassische Road Trip quer durch Amerika auf der vielleicht berühmtesten Straße der Welt. Sie hat Songs, Filme, Bücher, eine Fernsehserie und sogar eine Modemarke inspiriert.
Die historische Route beginnt in Chicago, Illinois, und endet in Santa Monica, Kalifornien. Sie ist rund 3.900 Kilometer lang (auf der ursprünglichen Trasse von 1926 waren es 3.940 Kilometer oder 2.448 Meilen) und führt durch 8 Bundesstaaten. 2026 wird die Route 100 Jahre alt, und die Orte entlang der Strecke feiern das Jubiläum das ganze Jahr über mit Veranstaltungen.
Offiziell ist die Route 66 heute keine Fernstraße mehr, denn sie wurde 1985 aus dem Netz der US-Highways gestrichen. Rund 85 % der ursprünglichen Strecke kannst du aber noch befahren.
Dieser Road Trip ist ideal, wenn du mehr über die amerikanische Kultur erfahren willst, besonders über die historische Kultur am Straßenrand, und Teile der USA sehen möchtest, die die meisten Reisenden nie zu Gesicht bekommen.
Mein Mann Laurence und ich sind die Route 66 in 2 Wochen von West nach Ost gefahren, mit Start in Kalifornien, weil ich damals dort lebte (die meisten fahren sie übrigens von Ost nach West).
Jeder Tag brachte etwas Neues und Interessantes, und wir haben viel über die Geschichte der Route und der Orte unterwegs gelernt.
Jeder Bundesstaat und jede Region hat ihre eigene Geschichte mit der Route, und es war spannend zu sehen, wie sich seit der Blütezeit der Route 66 alles verändert hat.
Auf der Route 66 gibt es keine Pflichtstopps, denn hier zählt die Reise mehr als das Ziel. Trotzdem gibt es jede Menge skurrile Attraktionen am Straßenrand (zum Beispiel Neonschilder, Muffler Men, die Cadillac Ranch und schräge Museen), dazu historische Gebäude, Autokinos, Nationaldenkmäler und Sehenswürdigkeiten in den großen Städten.
Die Landschaft, die Begegnungen mit Menschen, die entlang der Route leben und arbeiten, und das Essen waren weitere Höhepunkte.
Wenn du gern regional isst, findest du entlang der Strecke viele gute Diner und historische Lokale, von denen viele noch aus der Ära der Route 66 stammen.
Die Route 66 gehört zu den besten Road Trips in den USA, für die du dir Zeit nehmen solltest. Wir empfehlen mindestens 2 Wochen, ideal wäre wohl ein Monat, wenn du nicht in Eile bist.
Wenn du weniger als 2 Wochen hast, würde ich nur einen Abschnitt der Route fahren.
In unserem ausführlichen Ratgeber zur Route 66 (auf Englisch) findest du Planungstipps und Packlisten für deine Reise!
Jessica von Independent Travel Cats
7. Ringstraße in Island

Wir wollten schon immer nach Island. Die Frage war nur, ob wir Island im Winter oder im Sommer bereisen.
Zufällig wollten unsere Freunde im Sommer einen Road Trip durch Island machen!
Aus Zeitgründen konnten wir die Ringstraße nur in 7 Tagen fahren, und das ist das absolute Minimum für diese Strecke.
Die Ringstraße (Route 1) selbst ist rund 1.300 Kilometer lang, mit Abstechern legst du in 7 Tagen 1.500 Kilometer oder mehr zurück.
In den 7 Tagen sind wir über 1.900 Kilometer gefahren! Dabei war unser Programm nicht einmal besonders hektisch. Wir sind um 11 Uhr aus der Unterkunft los und waren spätestens um 21 Uhr in der nächsten.
Trotz der kurzen Zeit haben wir viel unternommen: Wale beobachtet, an 3 Abenden Polarlichter gejagt, mehrere Wasserfälle besucht und in zwei heißen Quellen gebadet, in der Blauen Lagune und in den Mývatn Nature Baths. Die Blaue Lagune war seit 2023 wegen Vulkanausbrüchen auf der Halbinsel Reykjanes mehrfach vorübergehend geschlossen, prüfe also vor der Buchung, ob sie geöffnet hat.
Ganz sicher unser bestes Road-Trip-Abenteuer 2017!
Unterkunft
Bis auf die erste Nacht im Hotel (mit kostenlosem Frühstück) haben wir die restlichen 6 Nächte in Airbnbs verbracht.
So waren wir bei den Unterkünften flexibel und konnten etwas Geld sparen. Außerdem hatten alle Airbnbs eine voll ausgestattete Küche.
Essen
Essen gehen ist in Island sehr teuer, vermutlich wegen der hohen Kosten für Zutaten und Personal.
Eine Pizza kostete 2017 rund 15 US-Dollar, und seitdem sind die Preise nur gestiegen. An den meisten Abenden haben wir deshalb selbst gekocht.
Gespart haben wir beim Abendessen trotzdem nicht: Es gab gegrillte Lammkoteletts, gegrillte Schweinekoteletts und am letzten Abend sogar eine gegrillte Lammkeule.
Sehenswürdigkeiten
Alle Sehenswürdigkeiten, von den Wasserfällen bis zu den Naturlandschaften, sind auf ihre Art einzigartig.
Jeder Wasserfall ist anders, und ihre Schönheit und Größe haben uns sehr beeindruckt, besonders der Gullfoss, eine beliebte Sehenswürdigkeit.
Polarlichter
Wir hatten Glück und haben im September Polarlichter gesehen, und zwar nicht einmal, sondern dreimal.
Für Polarlichter braucht es vor allem drei Dinge: keine Wolken, Dunkelheit und eine ausreichend starke Aktivität.
Island entwickelt sich weiter stark, um mit dem großen Ansturm an Touristen klarzukommen. Reise also hin, bevor es zu kommerziell wird.
Und unsere Top 3
- Gullfoss-Wasserfall
- Gletscherlagune Jökulsárlón
- Polarlichtjagd
Donovan von Travelvoila
8. Fjorde in Norwegen

Ich versuche immer, Geld zu sparen und so günstig wie möglich zu reisen, ohne dass der Spaß zu kurz kommt.
Günstige Flüge nach Norwegen zu finden, ist kein Problem, aber vor Ort ist alles extrem teuer. Mit kleinem Budget dort zu reisen, war also eine echte Herausforderung.
Außerdem komme ich aus Belarus, einem sehr flachen Land. Der tiefste Punkt liegt bei rund 80 Metern über dem Meer, der höchste bei etwa 345.
Richtige Berge haben wir also nicht, nur Hügel (die das Land auf ihre eigene Art schön machen).
Deshalb war ich die Berge Norwegens nicht gewohnt und war vorher erst zweimal wandern, in Polen und in den USA.
Beide Wanderwege waren recht leicht. In Norwegen wurde es für mich zur echten Herausforderung …
Wir haben also am Flughafen Haugesund ein Auto gemietet und unseren Road Trip gestartet.
Wir haben meist im Auto geschlafen, nur im Supermarkt eingekauft und gespart, wo es ging. So haben wir so viele schöne Orte gesehen wie nie zuvor in meinem Leben!

Norwegen ist unglaublich schön. Wir waren in den 4 Tagen unserer Reise zweimal wandern, und ich habe es geliebt. Diese besondere Erfahrung war mein größtes Abenteuer 2017.
Was Norwegen außerdem so besonders macht: Du musst keine Städte besuchen, um das Land zu genießen.
Meine typischen Europareisen laufen so ab: zum Flughafen fliegen, in die nächste Stadt fahren, ein paar Tage Sehenswürdigkeiten anschauen und zurückfliegen.
Hier sind wir mit etwa 40 km/h gefahren, um die Fjorde und Berge um uns herum zu genießen, und haben alle 30 Minuten angehalten. Unglaublich!
Und rate mal: Die gesamte Reise mit Flügen, Mietwagen, Essen und allen anderen Ausgaben hat uns 2017 weniger als 200 Euro pro Person gekostet! Ein guter Deal, oder?
Roman von RomanRoams
9. Namibia

2017 waren wir 2 Monate mit dem Auto in Namibia unterwegs. Das Land ist ideal für einen Road Trip, egal ob du eine Woche oder zwei Monate Zeit hast.
Unser Road Trip begann am Fish River Canyon im äußersten Süden Namibias. Von dort sind wir an der Küste entlang nach Norden zu den Epupa Falls und dann in den Caprivi-Streifen gefahren.
Die Gesamtstrecke unseres Road Trips durch Namibia: 10.000 Kilometer. Ausgaben für Benzin: 1.000 US-Dollar.
Wir haben auf 30 verschiedenen Campingplätzen übernachtet. Wenn du Namibia von Süd nach Nord durchquerst, wirst du von Landschaft und Artenvielfalt überrascht sein, von den trockenen Ebenen und roten Sanddünen der Namib bis zu den Feuchtgebieten des Caprivi-Streifens.
Unterwegs haben wir alle möglichen Tiere gesehen, von Erdmännchen und Borstenhörnchen in der Wüste bis zu Flusspferden und Robben, dazu Löwen, Hyänen, Geparden und mehr.

Unterkünfte in Namibia
Die beste und günstigste Option ist Camping. Campingplätze findest du im ganzen Land, die meisten sind gepflegt und gut ausgestattet (heiße Duschen, Strom, Steckdosen).
2017 kostete eine Übernachtung 7 bis 10 US-Dollar pro Person, heute musst du mit mehr rechnen. Unsere Favoriten waren der Campingplatz Ngepi im Caprivi-Streifen und das Amanzi Adventure Camp am Oranje.
In den größeren Städten findest du einfache Unterkünfte ab 20 US-Dollar pro Person.
Lodges sind in Namibia weit verbreitet, aber teurer, damals 60 bis 100 US-Dollar für zwei Personen.
Höhepunkte in Namibia
- Fish River Canyon
- Sossusvlei, Dune 45 und Deadvlei
- Spitzkoppe
- Etosha-Nationalpark
- Cape Cross Seal Reserve
- Epupa Falls
- Caprivi-Streifen
Tipps für deinen Road Trip in Namibia
- Achte immer darauf, dass dein Tank bis zur nächsten Tankstelle reicht.
- Hab einen Reservekanister mit Benzin im Auto, falls dir der Sprit ausgeht.
- Kauf dir eine lokale SIM-Karte. Datenvolumen und Guthaben sind in Namibia günstig, und in Notfällen ist sie Gold wert, zum Beispiel wenn das Auto mitten im Nirgendwo liegen bleibt.
- Campingplätze findest du am besten mit der App iOverlander. Sie funktioniert auch offline.
Alya & Campbell von Stingy Nomads
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich für diese Road Trips einen Internationalen Führerschein?
In Island, Norwegen, der Schweiz und Großbritannien reicht dein EU-Kartenführerschein oder der Schweizer Führerschein. Für Südafrika, Namibia, Marokko, Pakistan und die USA solltest du sicherheitshalber zusätzlich einen Internationalen Führerschein mitnehmen. Du beantragst ihn vor der Reise bei der zuständigen Behörde oder deinem Automobilclub.
In welchen dieser Länder herrscht Linksverkehr?
In Südafrika, Großbritannien, Pakistan und Namibia fährst du links. Das gilt also für die Garden Route, die North Coast 500, den Karakoram Highway und den Road Trip durch Namibia. Mietwagen haben dort oft eine Schaltung, Automatikwagen solltest du früh reservieren.
Welche dieser Road Trips erreichst du ohne Langstreckenflug?
Schottland, Norwegen, Island, Marokko und die Schweiz liegen nah. Island, Norwegen, Schottland und Marokko erreichst du nonstop von vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Schweiz sogar mit dem Auto oder dem Zug. Für die North Coast 500 fliegst du am einfachsten nach Edinburgh oder Glasgow und fährst von dort nach Inverness.
