Honda Bay Inselhopping: Luli, Starfish und Cowrie Island ab Puerto Princesa
Die Inselhopping-Tour in der Honda Bay startet am Sta. Lourdes Wharf bei Puerto Princesa und führt zu drei Inseln mit flachem Wasser: Luli Island mit ihrer Sandbank, die je nach Gezeiten auftaucht, Starfish Island mit ruhigem Wasser zum Schwimmen und Cowrie Island mit Mittagessen und dem breitesten Strand. Eine Gruppentour kostet rund 1.500 bis 1.900 Peso (24 bis 30 US-Dollar) pro Person für einen ganzen Tag, inklusive Mittagessen.
Honda Bay auf einen Blick
- Beste Reisezeit: November bis Mai, die Trockenzeit. Januar und Februar sind am trockensten, und die Überfahrt ist dann am ruhigsten.
- Zeitbedarf: Ein halber Tag für die klassische Runde zu drei Inseln, ein ganzer Tag mit dem Pambato Reef.
- Typische Kosten pro Person: 500 bis 800 Peso (8 bis 13 US-Dollar), wenn du die Tour selbst am Hafen organisierst, 1.500 bis 1.900 Peso (24 bis 30 US-Dollar) als Gruppentour, ab 36 US-Dollar über internationale Plattformen mit Abholung am Hotel.
- Nächster Flughafen: Puerto Princesa International Airport (PPS), etwa 20 bis 25 Minuten mit dem Auto vom Sta. Lourdes Wharf.
- Der eine Stopp, den du nicht verpassen solltest: Schnorcheln über den Korallen des Pambato Reef, wenn dein Bootsanbieter ihn anfährt.
- Wo Reisende Geld verschwenden: Ein Privatboot für zwei oder drei Personen, obwohl ein geteiltes Boot dieselben drei Inseln für ein Drittel des Preises anfährt.
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Anreise: Nonstop-Flüge aus dem DACH-Raum auf die Philippinen gibt es nicht. Du fliegst meist mit einem Umstieg, etwa in Doha, Dubai, Istanbul oder Singapur, nach Manila und von dort in rund 1,5 Stunden nach Puerto Princesa
- Einreise: Für einen Urlaub bis zu 30 Tagen brauchst du kein Visum, aber einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist, und ein Rück- oder Weiterreiseticket. Innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft registrierst du dich kostenlos online bei eTravel. Prüfe die aktuellen Bestimmungen beim Auswärtigen Amt, beim österreichischen Außenministerium oder beim EDA
- Geld: Die Preise in diesem Artikel stehen in Peso und US-Dollar. Rechne sie mit dem aktuellen Kurs in Euro oder Franken um. Für Gebühren am Hafen und auf den Inseln brauchst du Bargeld in kleinen Scheinen
- Zeitverschiebung: Die Philippinen stellen nicht auf Sommerzeit um. Im Winter ist es dort 7 Stunden später als in Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Sommer 6 Stunden
Die Honda Bay ist der einfachste Tagesausflug ab Puerto Princesa, und genau das ist ihr Reiz und zugleich ihre Grenze. Eine Flotte von Auslegerbooten fährt eine feste Runde zwischen einer Handvoll Sandbankinseln, die nur eine kurze Überfahrt vom Sta. Lourdes Wharf entfernt liegen. Das heißt: kein früher Flug, keine Übernachtung und kaum Planung, außer der Wahl einer Abfahrtszeit.
Was die Bucht bietet, ist ruhiges, flaches Wasser, stellenweise ordentliches Schnorcheln und ein Mittagsstopp mit echtem Schatten und Toiletten. Das ist mehr, als die meisten Tagestouren auf den Philippinen schaffen.
Was sie nicht bietet, ist die dramatische Kalksteinkulisse, für die Reisende nach El Nido und Coron fahren. Das Wasser ist hier blassgrün statt so kräftig türkis wie in der Bacuit Bay, die Inseln sind flache Sandbänke statt Karsttürme, und an einem Morgen in der Hochsaison reihen sich die Boote an denselben drei Stopps in derselben Reihenfolge an.
Als halbtägige Ergänzung lohnt sich die Honda Bay für alle, die ohnehin wegen des Unterirdischen Flusses in Puerto Princesa sind. Eine ganze Palawan-Reise solltest du aber nicht um sie herum planen.
Honda Bay auf einen Blick: die Stopps im Vergleich
| Stopp | Kosten | Zeitbedarf | Ideal für | Vorab buchen? |
|---|---|---|---|---|
| Luli Island | Im Tourpreis enthalten | 45 bis 60 Min. | Fotos auf der Sandbank bei Ebbe, schwimmende Hütten | Tourplatz für den Tag buchen |
| Starfish Island | Enthalten | 30 bis 45 Min. | Schwimmen im flachen Wasser, Seesterne beobachten | Prüfen, ob die Insel auf der Route liegt |
| Cowrie Island | Enthalten | 90 bis 120 Min. (Mittagsstopp) | Mittagessen, der breiteste Strand, Massage auf Wunsch | Tourplatz für den Tag buchen |
| Pambato Reef | Auf manchen Booten enthalten, auf anderen rund 200 Peso Aufpreis | 30 bis 45 Min. | Schnorcheln über Korallen | Beim Anbieter nachfragen |
| Pandan Island | Ersatzstopp bei schlechtem Wetter | 45 Min. | Ausweichziel bei rauer See | Nicht separat buchbar |
1. Luli Island
Luli verdankt ihren Namen den Tagalog-Wörtern lulubog und lilitaw, „versinken und auftauchen“. Die Sandbank verschwindet bei Flut unter Wasser und taucht bei Ebbe wieder auf. Deshalb richten alle Boote ihren Stopp an Luli nach dem Gezeitenkalender und nicht nach der Uhr.
Bei Ebbe ist sie eine echte Sandbank, die du der ganzen Länge nach ablaufen kannst. Bei Flut schrumpft sie zu einem schmalen Streifen, und das schwimmende Restaurant über dem flachen Wasser wird zur eigentlichen Attraktion.
Das Restaurant verkauft gegrillte Meeresfrüchte, kalte Getränke und Kokosnüsse zu Touristenpreisen und hat als einziger Stopp der Standardroute eine eigene Sprungplattform für Kinder. Die Fotos sind der Grund, warum die meisten sich an Luli erinnern. Zum Schwimmen ist die Insel unspektakulär, sobald die Flut den Sand bedeckt.
Kurz und knapp
- Eintritt: Im Tourpreis enthalten (rund 50 Peso, etwa 0,80 US-Dollar, wenn du selbst organisierst)
- Bootszeiten: Etwa 7 bis 16:30 Uhr
- Aufenthalt: 45 bis 60 Minuten
- Anreise: Nur per Boot ab dem Sta. Lourdes Wharf, keine Straßenverbindung
Fazit: lohnt sich für das Foto, nicht zum Verweilen. Für die Sandbank reicht die Zeit, die die Boote einplanen, locker aus. Den Rest verbringen die meisten im schwimmenden Restaurant. Für ein kaltes Getränk ist das angenehm, bietet aber wenig, was Cowrie Island später am Tag nicht besser kann.
2. Starfish Island
Starfish Island ist nach den orangefarbenen Seesternen benannt, die sich im flachen Wasser vor dem Ufer niederlassen. Du siehst sie auch ohne Schnorchelausrüstung, denn das Wasser ist selten tiefer als hüfthoch.
Es ist der ruhigste Badestopp der Route, mit Sandboden und fast ohne Strömung. Damit ist Starfish Island der einzige Ort der Tour, der wirklich für Nichtschwimmer und kleine Kinder passt.
Direkt über der Wasserlinie verkauft eine Reihe von Souvenirständen T-Shirts, Schlüsselanhänger und getrocknete Mangos, teurer als dieselben Dinge in Puerto Princesa. Die Reiseleiter bitten Besucher, die Seesterne höchstens ein paar Sekunden anzufassen, weil häufiges Anfassen die Tiere stresst. Ein kurzer Blick ist genau richtig.
Kurz und knapp
- Eintritt: Im Tourpreis enthalten (rund 50 Peso, etwa 0,80 US-Dollar einzeln)
- Aufenthalt: 30 bis 45 Minuten
- Wasser: Fast das ganze Jahr flach und ruhig, ideal für Nichtschwimmer und Kinder
- Hinweis: Nicht auf jeder Route garantiert. Frag beim Anbieter nach.
Fazit: lohnt sich zum Schwimmen, die Souvenirstände kannst du auslassen. Das flache, ruhige Wasser ist der beste Grund für diesen Stopp. Die Läden am Ufer verkaufen dieselben Dinge, die du in der Stadt günstiger bekommst.
3. Cowrie Island
Cowrie ist der am besten ausgebaute Stopp der Runde und der, an dem die Touren am längsten bleiben, meist anderthalb bis zwei Stunden mit Mittagessen. Der Strand fällt sanft ab und ist der breiteste der drei Inseln. Es gibt so viele Strandhütten und Schattenplätze, dass es nicht voll wirkt, selbst wenn mehrere Boote innerhalb einer halben Stunde anlegen.
Mittags gibt es bei den meisten Paketen ein Buffet mit gegrilltem Fisch, Schweine- oder Hähnchen-Adobo, Reis und Obst, eine gute Einführung in die philippinische Alltagsküche, aber kein Höhepunkt für sich. Cowrie ist außerdem die einzige Insel der Route mit Massagen, meist einfache Fuß- oder Rückenmassagen, die du pro Anwendung bar vor Ort bezahlst.
Kurz und knapp
- Eintritt: Im Tourpreis enthalten, inklusive Mittagessen (rund 50 Peso, etwa 0,80 US-Dollar einzeln)
- Aufenthalt: 90 bis 120 Minuten
- Extra: Massagen vor Ort, nur gegen Bargeld
Fazit: lohnt sich, der beste Stopp der drei Inseln. Platz, Schatten, Essen und ein echter Badestrand machen Cowrie zur einzigen Insel, auf der sich zusätzliche Zeit wirklich lohnt.
4. Pambato Reef
Das Pambato Reef ist keine Insel, sondern ein Schnorchelplatz: ein flaches Gebiet mit Korallen und Seegras, an dem die Boote für einen Stopp im Wasser ankern.
Sicht und Zustand der Korallen schwanken je nach Jahreszeit und danach, wie viele Boote in der Woche vorbeigekommen sind. An einem ruhigen Tag ist es aber der zuverlässigste Schnorchelplatz der Honda Bay, mit kleinen Rifffischen, Riesenmuscheln und Flecken gesunder Geweihkorallen.
Nicht jeder Anbieter fährt das Riff an. Manche günstigen Gruppenboote lassen das Pambato Reef aus, um auf der Runde Zeit zu sparen, oder verkaufen es als Zusatzleistung statt als festen Stopp.
Kurz und knapp
- Aufpreis: Auf manchen Booten enthalten, auf anderen rund 200 Peso (etwa 3,20 US-Dollar) extra
- Aufenthalt: 30 bis 45 Minuten
- Ausrüstungstipp: Bring deine eigene Maske mit, damit sie gut sitzt. Leihausrüstung wird von vielen genutzt.
Fazit: lohnt sich nur, wenn dein Boot hier tatsächlich hält. Kläre das, bevor du bezahlst. Mehrere günstige Anbieter streichen das Pambato Reef ganz von der Route, um den Tag kürzer zu halten.
5. Pandan Island
Pandan Island, benannt nach den Pandanpflanzen am Ufer, dient vor allem als Ersatzstopp bei schlechtem Wetter. Ist die See zu rau, um sicher an Luli oder Starfish anzulegen, fahren die Boote stattdessen hierher.
Die Insel hat einen Strand zum Schwimmen und etwas Schatten, aber deutlich weniger zu sehen und zu tun als die drei Hauptstopps. Trotzdem legen hier genauso viele Ausflugsboote an, nur ohne die Sandbank und die Meerestiere, für die sich die anderen Inseln lohnen.
Kurz und knapp
- Buchung: Nicht einzeln buchbar, wird als Ersatzstopp genutzt
- Aufenthalt: Rund 45 Minuten, wenn die Insel angefahren wird
Fazit: lass sie aus, außer es gibt keine andere Option. Pandan ist eine brauchbare Notlösung, wenn das Meer die besseren Stopps unmöglich macht, aber kein Ziel, das du an einem ruhigen Tag einfordern solltest.
Die Gruppentour unten fährt alle drei Hauptinseln an, ohne dass du am Hafen mit Bootsbesitzern über den Preis verhandeln musst.
Wo übernachten?
Universal Traveller hat noch keine Unterkunft in Puerto Princesa selbst bewertet. Deshalb hier eine Orientierung nach Preisklasse statt einer konkreten Empfehlung.
Im Stadtzentrum hast du den kürzesten Weg zum Sta. Lourdes Wharf und die größte Auswahl an Restaurants. Von der Gegend an der Flughafenstraße und an der Rizal Avenue erreichst du den Hafen in 20 bis 25 Minuten mit dem Tricycle.
Mit kleinem Budget bist du in einem Gästehaus im Zentrum nahe dem Flughafen gut aufgehoben. In der mittleren Preisklasse bekommst du mehr für dein Geld in einem Resort am Ufer der Puerto Princesa Bay.
Wer die dramatische Kulisse sucht, die die Honda Bay nicht hat, reist besser weiter nach Coron. Dort hat Universal Traveller The Funny Lion und Two Seasons Coron bewertet.
Anreise und unterwegs
Der Puerto Princesa International Airport (PPS) hat Direktflüge nach Manila und Cebu mit Philippine Airlines, Cebu Pacific und AirAsia Philippines. Wer aus dem Ausland anreist, steigt meist in Manila um.
Der Sta. Lourdes Wharf liegt etwa 9 Kilometer oder 20 bis 25 Minuten Fahrt vom Zentrum von Puerto Princesa entfernt. Ein gechartertes Tricycle kostet für bis zu drei Personen rund 300 Peso (etwa 4,80 US-Dollar) hin und zurück. Ein geteiltes Multicab entlang der Nationalstraße kostet rund 25 Peso (etwa 0,40 US-Dollar) pro Person. Bei Gruppen- und Privattouren ist die Abholung am Hotel im Preis enthalten.
Am Hafen zahlt jeder Besucher eine Terminalgebühr von rund 18 bis 20 Peso und eine Umweltgebühr von meist 40 bis 150 Peso, je nachdem, was in der jeweiligen Woche darin enthalten ist. Tourveranstalter rechnen beides meist in den Paketpreis ein. Wer selbst organisiert, zahlt die Gebühren vor dem Einsteigen direkt am Registrierungsschalter.
Beste Reisezeit
Die Trockenzeit dauert von November bis Mai, und im Januar und Februar sind die Überfahrten zwischen den Inseln am ruhigsten. Der Oktober ist mit großem Abstand der nasseste Monat, und zwischen Juni und Oktober sagen die Bootsanbieter die Tour bei rauer See manchmal ab oder kürzen die Route.
| Monat | Höchstwert | Tiefstwert | Niederschlag | Andrang |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 28 °C | 25 °C | ca. 88 mm | Hoch (Hochsaison) |
| Februar | 28 °C | 25 °C | ca. 47 mm | Hoch |
| März | 29 °C | 25 °C | ca. 47 mm | Mittel |
| April | 30 °C | 26 °C | ca. 60 mm | Mittel |
| Mai | 31 °C | 27 °C | ca. 114 mm | Mittel |
| Juni | 30 °C | 26 °C | ca. 134 mm | Niedrig |
| Juli | 29 °C | 26 °C | ca. 134 mm | Niedrig |
| August | 30 °C | 26 °C | ca. 114 mm | Niedrig |
| September | 29 °C | 26 °C | ca. 128 mm | Niedrig |
| Oktober | 29 °C | 26 °C | ca. 293 mm | Niedrig |
| November | 29 °C | 26 °C | ca. 114 mm | Mittel |
| Dezember | 29 °C | 26 °C | ca. 107 mm | Hoch |
Was es kostet
Das sind Kosten pro Person für den Tag in der Honda Bay, nicht das Budget für eine ganze Palawan-Reise. Geprüft haben wir sie im Oktober 2026 anhand aktueller Tourangebote und Kostenaufstellungen von Selbstorganisierern.
| Variante | Fahrt zum Hafen | Boot, Gebühren und Eintritt | Mittagessen | Gesamt pro Person |
|---|---|---|---|---|
| Selbst organisiert, geteiltes Boot | 25 bis 100 Peso | 300 bis 500 Peso | Nicht enthalten | 500 bis 800 Peso (8 bis 13 US-Dollar) |
| Gruppentour | Enthalten | Enthalten | Enthalten | 1.500 bis 1.900 Peso (24 bis 30 US-Dollar) |
| Privat oder über internationale Plattform | Enthalten | Enthalten | Enthalten, Massage optional | 36 bis über 60 US-Dollar |
Häufig gestellte Fragen
Was kostet Inselhopping in der Honda Bay?
Eine Gruppentour kostet Stand Oktober 2026 rund 1.500 bis 1.900 Peso (24 bis 30 US-Dollar) pro Person, inklusive Transfer, Mittagessen, Reiseleitung und Eintritten. Organisierst du die Tour selbst am Hafen und teilst dir ein Boot, kommst du mit rund 500 bis 800 Peso pro Person aus, verzichtest aber auf Mittagessen und Reiseleitung.
Welche Inseln fährt die Honda-Bay-Tour an?
Die meisten Anbieter fahren dieselbe Runde mit drei Stopps: Luli Island mit ihrer Sandbank, die je nach Gezeiten auftaucht, Starfish Island zum Schwimmen im flachen Wasser und Cowrie Island mit Mittagessen und dem breitesten Strand. Manche Boote halten zusätzlich zum Schnorcheln am Pambato Reef, und Pandan Island ersetzt Luli oder Starfish, wenn das Wasser zu rau ist.
Ist Starfish Island immer dabei?
Nicht immer. Manche günstigen Gruppenboote lassen Starfish Island aus, um Zeit zu sparen, und fahren stattdessen Pandan Island an, besonders an vollen Tagen. Ist dir Starfish Island wichtig, frag vor dem Bezahlen genau nach den Stopps.
Wie komme ich von Puerto Princesa zur Honda Bay?
Der Sta. Lourdes Wharf liegt rund 9 Kilometer oder 20 bis 25 Minuten Fahrt vom Zentrum von Puerto Princesa entfernt. Ein gechartertes Tricycle kostet für bis zu drei Personen rund 300 Peso hin und zurück, ein geteiltes Multicab entlang der Straße 25 Peso pro Person. Organisierte Touren holen dich im Hotel ab.
Muss ich die Honda Bay vorab buchen?
In der Trockenzeit reicht meist ein Tag Vorlauf, denn Bootsanbieter und Gruppentouren am Hafen sind außerhalb großer philippinischer Feiertage selten ausgebucht. Eine Tour über eine internationale Plattform ein paar Tage vorher zu buchen, lohnt sich vor allem wegen der Abholung am Hotel und der Betreuung auf Englisch, nicht weil die Tour voll wäre.
Kann man in der Honda Bay gut schnorcheln?
Ordentlich, aber nicht herausragend. Das Pambato Reef hat die zuverlässigsten Korallen und die meisten Fische der Route, kommt aber nicht an El Nido oder Coron heran. Bring deine eigene Maske mit, wenn dir Sitz und Sicht wichtig sind, denn die Leihausrüstung auf den Inseln wird von vielen genutzt und beschlägt oft.
Lohnt sich die Honda Bay neben El Nido oder Coron?
Als halbtägige Ergänzung zum Unterirdischen Fluss von Puerto Princesa ja, als eigener Grund, eine Palawan-Reise zu verlängern, nein. Die Bacuit Bay in El Nido und die Wracktauchgänge in Coron sind landschaftlich und beim Schnorcheln deutlich stärker. Wer wenig Zeit hat, sollte sie vorziehen.
Ist die Honda Bay für Kinder und Nichtschwimmer geeignet?
Ja. Das Wasser an Luli, Starfish und Cowrie ist fast das ganze Jahr flach und ruhig, und alle drei Inseln haben schattige Rastplätze auf trockenem Sand. Schwimmwesten gehören auf Tourbooten zum Standard. Wenn du ein Boot selbst organisierst, frag nach, ob welche an Bord sind.
Gruppentour oder Privatboot?
Ein geteiltes Boot lohnt sich für Alleinreisende, Paare und Gruppen unter vier Personen, denn ein Privatboot rechnet sich erst ab vier Personen. Mit einem Privatboot gewinnst du Flexibilität bei den Zeiten, aber kein grundlegend anderes Erlebnis an den drei Hauptstopps.
Was sollte ich zur Honda Bay mitnehmen?
Riffschonende Sonnencreme, einen Hut, einen wasserdichten Beutel für dein Handy, Wasserschuhe oder Sandalen, die nass werden dürfen, und Bargeld in kleinen Scheinen für Eintritte und Extras. Schnorchelausrüstung kannst du am Hafen und auf den Inseln leihen, eine passende Maske bringst du aber besser selbst mit.
Wie komme ich aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Puerto Princesa?
Nonstop-Flüge aus dem DACH-Raum auf die Philippinen gibt es nicht. Du fliegst meist mit einem Umstieg, etwa in Doha, Dubai, Istanbul oder Singapur, nach Manila und von dort in rund anderthalb Stunden nach Puerto Princesa. Für einen Urlaub bis zu 30 Tagen brauchst du kein Visum, musst dich aber vorab online bei eTravel registrieren.
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